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Familie, Beruf und andere Termine — warum ich mich schweren Herzens von meinem geliebten Terminplaner trenne…

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Nach vielen, vielen Jahren ist es nun soweit: Wir werden uns trennen… 🙁

Mein geliebter, vielbenutzter Kalender und ich werden künftig getrennte Wege gehen.

Foto Terminplaner

Wie Sie sehen, habe ich das gute Stück tatsächlich sehr intensiv benutzt. Ob für geschäftliche Termine, Privates, Notizen, Adressen, oder die Termine meiner Familie — mein Terminplaner ist unentbehrlich.

Und ich bin auch, sehr altmodisch, ein überzeugter Verfechter der Arbeit „auf Papier“. Computer und digitale Medien haben viele Vorteile, sie haben aber eben auch einige Nachteile:

  • Papier bietet mehr sinnliche Erfahrungen.

    Dieser Unterschied wirkt zwar normalerweise nur unterbewusst, aber ich bin fest davon überzeugt, dass uns die Einbindung verschiedener Sinne die Verarbeitung und Verankerung im Gehirn sehr viel leichter macht. Und das bedeutet weniger „Gehirnaufwand“ bei besserem Ergebnis…

  • Die Seiten in einem Papierkalender sehen niemals gleich aus.

    Während in einem elektronischen Kalender jeder Tag und jede Woche zum gleichen Brei verschwimmt, sieht jede Seite in meinem Taschenkalender anders aus — je nachdem, welchen Stift ich benutzt habe, wie meine Handschrift an diesem Tag war, und so weiter.

    Auch damit erleichtere ich mir die Erkennung — oft genügt ein kurzer Blick, und ich weiß schon genau, was in der bewussten Woche alles ansteht, ohne die einzelnen Einträge überhaupt zu lesen.

  • Papier braucht keinen Akku.

    Es ist heutzutage ja kaum noch vorstellbar, aber es stimmt tatsächlich: Mein Papierkalender muss nicht aufgeladen werden. Er braucht nicht ein paar Sekunden (oder mehr!) bis er „hochgefahren“ ist. Und natürlich ist nie gerade dann der Akku leer, wenn ich beim Zahnarzt stehe und den nächsten Termin vereinbaren möchte.

Und ganz unter uns kommt natürlich noch hinzu, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. 😉  Oder, um es positiver zu formulieren: Never change a running system.

Nachdem ich nun viele Jahre mit meinem papiernen Terminplaner glücklich war, sähe ich eigentlich keine Veranlassung, dieses „funktionierende System“ zu ändern, wenn da nicht…

… ja, wenn da nicht die zunehmnenden Termine aller Familienmitglieder wären. 🙁

Unsere Kinder werden älter und machen jetzt selbst Treffen mit Freunden und andere Dinge aus. Hinzu kommen wiederkehrende Ereignisse wie der Musikunterricht, zu dem wir sie leider fahren müssen.

Die Terminflut nimmt also zu.

Als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, sagte ein damaliger Kollege (der selbst drei Kinder hatte) einmal zu mir: „Früher waren wir ein Paar, jetzt sind wir organisiert.“

Damals fand ich das noch lustig… 😉

Inzwischen aber verbringen mein Mann und ich mehr und mehr Zeit damit, Termine abzugleichen und abzusprechen. Mehrmals pro Woche sitzen wir kurz zusammen, um unsere Kalender zu vergleichen und die neuesten Termine auszutauschen.

Und ganz ehrlich? Das nervt!

Irgendwo zwischen meinen eigenen Terminen, den schulischen Verpflichtungen meines Mannes, den Treffen der Kinder mit Freunden, dem Klavierunterricht, dem Zahnarzt, dem Friseur, Sport, dem Waffelbacken in der Schule, meinen Telefonaten mit Geschäftspartnern, Vorstandssitzungen von Vereinen, Gesamtlehrerkonferenzen, Notenkonferenzen, Klassenarbeiten und nicht zu vergessen dem alljährlichen Adventsbasar habe ich mehr und mehr die Freude daran verloren, unseren Alltag zu organisieren….

Eine Lösung musste also her — und deshalb habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden, mich von meinem geliebten Terminplaner zu verabschieden und auf eine elektronische Lösung umzusteigen. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund:

Wir werden eine Terminverwaltung aufsetzen, die mein Mann und ich jeweils auf unseren Kalendern synchronisieren können.

Das heißt, dass ich die Termine, die er bei sich eingetragen hat, automatisch bei mir übernehmen kann, und umgekehrt. Wichtig ist dabei eine gute Kategorisierung aller Termine, so dass wir tatsächlich nur die Dinge austauschen, die auch den jeweils anderen betreffen.

Ein wenig Sorgen macht mir der Umstieg ehrlich gesagt schon. Ich vermute sehr, dass ich am Anfang (hoffentlich nur am Anfang!) deutlich länger dafür brauchen werde, meine Termine am Computer oder über’s Handy zu erfassen. Und außerdem sind da ja auch noch die vielen, überzeugenden Vorteile meines Papierkalenders, die ich Ihnen oben schon erklärt habe.

Trotzdem haben wir den Punkt erreicht, wo die Vorteile einer elektronischen Terminverwaltung ihre Nachteile (hoffentlich…) überwiegen werden.

Ich habe vor, in den Weihnachtsferien, auf’s neue Jahr hin, in aller Ruhe meine Termine umzustellen. Ich werde dann gelegentlich berichten, wie wir unseren Kalenderabgleich realisiert haben, und wie wir mit unserer Lösung zurechtkommen. Und bis dahin genieße ich noch ein wenig meinen alten Kalender…

Womit behalten Sie den Überblick über Ihre schulischen und privaten Termine?

Wir sind umgezogen!

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