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7 Tipps für Lehrer: Unterrichtsvorbereitung leichter gemacht

Wir sind umgezogen!

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Kennen Sie das auch? Irgendwie ist am Ende des Tages immer noch so viel Unterrichtsvorbereitung übrig… Damit Ihre Nachmittage (und Abende!) zukünftig etwas entspannter werden, sind hier 7 schnelle Tipps für Lehrer, für mehr Effizienz und mehr Gelassenheit in der Unterrichtsvorbereitung.

Tipp 1: In „Häppchen“ denken…

Bei Vorbereitung oder Korrekturen am Nachmittag einfach auch mal in „Zeithappen“ denken. Vormittags läuft das ja schließlich genau so!

Z.B. 25 Minuten lang nur den Matheunterricht in der 9. vorbereiten. Ganz egal, wie weit Sie in dieser Zeit kommen.

Also…

Sachen bereitstellen. Wecker stellen. Loslegen. An nix anderes denken. Beim Weckerklingeln wieder „auftauchen“ und sich wundern, wieviel Sie schon geschafft haben.

Dann kurz was trinken, und den Wecker gleich noch mal stellen, weil’s so schön war…

Tipp 2: Einfach mal abschalten…

Wir sind alle schon viel zu oft in diese Falle getappt: Handy. Internet. Telefon. Emails. „Nur mal ganz kurz nachschauen…“ Aber warum nicht einfach mal abschalten?

Jede Unterbrechung kostet Sie die doppelte Zeit: 5 Minuten für das Telefonat, und mindestens 5 weitere Minuten, um „wieder rein zu kommen“.

Die Lösung: Handy ausschalten. Emailprogramm schließen. Telefon auf lautlos stellen.

Und dann ganz entspannt auf das konzentrieren, was sie eigentlich tun wollten…

Tipp 3: Auch mal Fünfe grade sein lassen…

Muss es denn immer perfekt sein?

Es ist schon spät am Abend. Sie wollen nur „noch schnell“ ein Mathe-Arbeitsblatt für Ihre 11. vorbereiten. Der Text ist schon getippt — aber leider macht der Formeleditor nicht das, was er sollte. Egal was Sie tun, die Formel ist zwar lesbar, sitzt aber immer zu hoch.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

Variante 1: Sie lösen das Problem. Hierzu benötigen Sie: die Hilfefunktion des Formeleditors, eine weiterreichende Internetrecherche in Software-Foren, mehrere Blatt Papier für Probeausdrucke, gute Nerven, drei Tassen Kaffee und ungefähr zwei Stunden.

Variante 2: Sie lassen heute mal Fünfe grade sein. Drucken das Arbeitsblatt ohne die Formel. Notieren die Formel von Hand an der richtigen Stelle auf’s Blatt. Kopieren das Ganze morgen in Ihrer Freistunde einfach 28 mal. Und gehen 2 Stunden früher ins Bett.

Und wann lassen Sie mal wieder Fünfe grade sein?

Tipp 4: Heute schon an morgen denken…

Sie sitzen an der Vorbereitung für eine Deutschstunde, die Sie morgen halten müssen. Eigentlich haben Sie schon genug Material für diese nächste Unterrichtsstunde — und heute auch noch viele andere Sachen zu tun. Aber es läuft grade so gut…

Na dann… weiter geht’s! Ein paar Minuten sind noch drin — am besten den Wecker stellen. Und diese paar Minuten und Ihre schöne Konzentration nutzen, um gleich die übernächste Stunde mit vorzuplanen. Und vielleicht sogar die überübernächste?

Morgen werden Sie sich selbst für Ihre Weitsicht danken…

Tipp 5: Ein Ziel vor Augen haben…

„Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt.“

So ähnlich ist es auch bei der Unterrichtsvorbereitung: Wenn Sie nicht wissen, was Sie mit einer Stunde erreichen wollen, dann kommen Sie bestenfall woanders raus.

Und im schlimmsten Fall mäandert nicht nur Ihre Unterrichtsstunde so vor sich hin, sondern auch Ihre Vorbereitung.

Deshalb: ein klares Ziel für jede Stunde oder jede Einheit setzen. Schriflich festhalten – an einem gut sichtbaren Platz. Während der Vorbereitung immer wieder an das Ziel denken.

Und dann konzentriert auf genau dieses Ziel hinarbeiten!

(Das Zitat wird übrigens wahlweise Mark Twain, Lewis Carroll oder anderen zugesprochen… 😉 )

Tipp 6: Das Auge arbeitet mit…

Wie oft haben Sie Ihren Schülern schon gesagt, dass sie ihre Schulsachen in Ordnung halten sollen? Und, Hand auf’s Herz: Wie sieht es mit Ihren eigenen Schulsachen und mit Ihrem Schreibtisch aus?

Denn das Auge isst nicht nur beim Essen mit… sondern auch beim Vorbereiten.

Also am besten gleich heute ein paar Minuten Ihrer Vorbereitungszeit nutzen, um einen der Papierstapel abzutragen. Und morgen den nächsten. Und übermorgen…

So befreit arbeitet es sich einfach beschwingter!

Tipp 7: Mal nicht damit rechnen, fertig zu werden…

Das klingt paradox? Normalerweise wollen Sie ja mit Ihren Aufgaben an diesem Tag unbedingt fertig werden?

Manchmal ist aber auch genau dies das Problem: Die Arbeit liegt wie ein Berg vor Ihnen. Sie wissen genau, dass das heute sowieso nicht alles zu schaffen ist.

Also macht es schließlich auch nichts, wenn Sie erst in einer halben Stunde anfangen, oder?

Deshalb: sich ab und zu einfach mal vornehmen, nicht mit allem fertig zu werden. Stattdessen einfach mal gleich loslegen, und sehen, wie weit Sie kommen.

Vielleicht sind Sie ja sogar angenehm überrascht?

Bonus-Tipp: Das Leben mit Humor nehmen…

Jaja, ich weiß, dass dies schon der achte Tipp ist… 😉 Aber es ist vielleicht auch der Wichtigste:

Auch mal über sich selbst und über das Leben lachen können! Schlechte Tage haben wir alle mal. Wichtig ist, was man draus macht: Haben Sie mit sich und an Ihrer Arbeit noch Freude?

Und so geht’s jetzt weiter…

Wenn Sie viele praxisnahe, sofort umsetzbare Tipps bekommen möchten, wie Sie Ihre Unterrichtsvorbereitung effizienter und zeitsparender organisieren, dann empfehle ich Ihnen ein Buch, das ich erst neulich entdeckt habe. Einfach hier klicken und weiterlesen: Praxisnahe Tipps für eine effiziente Unterrichtsvorbereitung

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